BEOZ im Visier von Cyberkriminellen: Erpresser-Mails und offene Fragen

Dunkle Cybersecurity-Illustration mit einem vermummten Hacker vor mehreren Bildschirmen, eingeblendeten Erpresser-Mails und der Überschrift «BEOZ im Visier» in Blau und Orange.

Plötzlich wird es auch für BEOZ ernst. Im Mai 2025 häufen sich Erpresser-Mails bei Kunden des Schweizer Hosting-Anbieters hosttech. Auch unsere Vereinsadressen sind betroffen.

Besonders beunruhigend: In solchen Nachrichten tauchen teilweise echte oder ehemals verwendete Passwörter auf. Woher stammen diese Zugangsdaten?

hosttech erklärt, es gebe keine Hinweise auf ein Datenleck in den eigenen Systemen. Wir kommen aufgrund unserer Beobachtungen allerdings zu einer anderen Einschätzung: Für uns deutet vieles auf einen serverseitigen Datenabfluss hin. Unsere Vermutung teilen wir hosttech mit, auch wenn die tatsächliche Ursache damit noch nicht bewiesen ist.

Wir reagieren umgehend und informieren unsere Mitglieder über den Vorfall und die möglichen Risiken. Einige nehmen die Gelegenheit zum Anlass, ihre bisherige Passwortstrategie nochmals gründlich zu überdenken 😉

Zwei Tage später veröffentlicht hosttech übrigens neue, strengere Passwort-Richtlinien.

Auch unsere eigentliche Mission hat eine Verbindung zur Cybersecurity: Das Jahr-2038-Problem kann bereits heute Sicherheitsrisiken verursachen

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